Weihnachten und Discounter?

Weihnachten und Discounter?
Viele billige Waren gibt es auch in herkömmlichen Geschäften und spätestens die Sonderangebotspreise halten locker mit den Discounter-Preisen mit. Achten Sie beim Einkaufen auf lokale Aspekte, auf ökologisch und sozial orientierte Geschäfte und unterstützen Sie diese soweit es Ihnen möglich ist.

Den Schriftwechsel der BUND-Ortsgruppe mit ALDI und mit LIDL wegen lokaler Unterstützung unserer Vereine finden Sie hier.

Billig. Billiger. Am teuersten.

Ohne Discounter hätten es wohl viele Menschen deutlich schwerer, über die monatlichen Runden zu kommen. Aber viele kaufen auch dort ein, um das an Lebensmittel gesparte Geld für andere Dinge, die nicht zwingend lebensnotwendig sind, auszugeben.

Es sollte klar sein: der Einkauf in einem Discounter kann dazu beitragen, daß Arbeitsplätze gefährdet sind. Warum? Je mehr Menschen beim Discounter einkaufen, umso größer der Preisdruck des Discounter auf die Lieferanten. Je mehr Preisdruck bei den Lieferanten, umso größer die Notwendigkeit, Arbeitskräfte zu entlassen um günstiger produzieren zu können. Die soziale und ökologische Verantwortung ist groß: beim Discounter und auch bei den Kunden. Und beide Seiten können hier im Einzelfall durchaus mehr aus dieser Verantwortung machen.

Und natürlich ist nicht jeder Discounter gleich. Achten Sie bei Ihrem Einkauf darauf. Denken Sie an unsere regionale Geschäfte, die u.a. die örtlichen Vereine unterstützen und ökologisch und sozial i.d.R. intensiv in das Ortsgeschehen einbezogen sind. Billig kann also auch teuer zu stehen kommen, wenn nicht mich, dann vielleicht andere.

Nachdem die örtlichen Filialen von ALDI und LIDL unseren Verein (BUND-Ortsgruppe) kein Verteilen von Umweltinformationen weder im Markt noch auf dem parkplatz erlaubt haben, haben wir die jeweilige Zentrale kontaktiert.
Die Geschäftsleitung von LIDL hat uns zugesagt, uns bei einer nächsten Aktion zu unterstützen, falls wir unsere Anfrage rechtzeitig an die Zentrale richten.
Die Geschäftsleitung von ALDI hat die Antworten einem Service-Team überlassen. Diese Antworten waren allerdings wenig aussagekräftig. Ein Entgegegenkommen gab es nicht. Im Wesentlichen wurde auf die Geschäftphilosophie "haupsache billig" hingewiesen. Die Antwort auf unsere dritte Nachfrage steht aus. Wir werden in Kürze an dieser Stelle den Schriftwechsel veröffentlichen.

Keine Unterstützung von ALDI und LIDL

Die BUND-Ortsgruppe wollte die Kunden von ALDI und LIDL per Flyer zu den "Klima-Veranstaltungen" im Ort informieren. Mit Berufung auf zentrale Vorgaben wurde uns sowohl das Auslegen im Markt als auch das Verteilen auf den Parkplätzen untersagt.

REWE hat uns nicht nur für unsere Veranstaltung werben lassen, sondern dies auch noch in Form von Eistüten unterstützt (Motto war "die Erde fiebert").

Wir finden, daß auch Discounter, die nicht zuletzt von den Vereinen und deren Mitglieder leben, durchaus entgegenkommender sein sollten! Soziale und ökologische Verantwortung widerspricht dem Gedanken "Hauptsache billig - egal was es kostet". Nichts gegen billig, aber doch nicht um jeden Preis.

Und was machen Sie mit dieser Erkenntnis?



Flyer BUND Bruhrain 2017

 

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JUNA

ausgezeichnetes Projekt 2012, 2013 und 2014 UN-Dekade Biologische Vielfalt, MuNa der Deutschen Bundesstiftung Umwelt 2009 , Umweltpreis der Erzdiözese Freiburg 2011 , Ideen Initiative Zukunft von dm und UNESCO, Aggiornamento des Deutschen Katholikentages, Sonderpreis BUND-Ortsgruppe des Jahres Baden Württemberg...

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