26. Oktober 2016

Schädlinge entwickeln Resistenzen gegen "Schädlingsbekämpfer"

Der Transgene Mais mit der Handelsbezeichnung Herkulex, wurde auch zur Bekämpfung von Schadinsekten gentechnisch verändert gezüchtet. Jetzt kämpft er gegen diese Schädlinge. Der Hersteller schätzt die Effektivität gegen den Westlichen Bohnenschneider von einem "sehr gut" auf "bescheiden" neu ein. Es wird von weiteren resisten Schädlingen berichtet.

Durch die möglichen ökologischen und gesundheitlichen Folgen von transgenem Mais wurde ist er in mehreren EU-Staaten verboten. 2013 korrigierte die EFSA erstmalig in der Geschichte die positive Bewertung für diese Maissorte aufgrund der möglichen Schädigung für Bienen und Marienkäfer. Allerdings ist der Mais als Futtermittel zugelassen und darf eingeführt werden... Quelle: genfoodneindanke.de

Die Natur braucht uns nicht - sie ist anpassungsfähig...Was bleibt? Unabschätzbare Folgen!

15. Februar 2016

Baden-Württembergs Acker noch ohne Gentechnik

Wie die zuständigen Behörden berichten, fielen alle 124 gemachten Kontrollen negativ aus. Es wurde keine gentechnisch Veränderte Pflanze "eingeschlichen". (Quelle: Informationsdienst Gentechnik)

Für ein endgültiges Verbot des Anbaus von Gentechnik muss die Bundesregierung in Berlin per Gesetz entscheiden.

2. Februar 2016

Auf Gentechnik folgt Glyphosat

Wie der Informationsdienst Gentechnik berichtet, ist der Glyphosatverbrauch seit Einführung des gentechnisch veränderten Soja und Mais um das 15-fache gestiegen.

Hintergrund ist die Verwendung von Gentechnikpflanzen, die ohne Schaden mit Glyphosat besprüht werden können... Studien zeigen ebenfalls, dass immer mehr Gift notwendig ist und der Boden auslaugt und die Biologische Struktur des Bodens zerstört.

Nach wie vor sehen die, durch die Lobbyisten beeinflussten Behörden, Glyphosat nur als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen".

3. November 2015

Drop-Out für Deutschland

Mehrere Konzerne verzichten auf den Anbau von gentechnisch verändertem Mais.

Bei einer Drop-Out Regelung dürfen trotz Anbaugenehmigung der EU keine gentechnisch verwendeten Sorten angepflanzt werden.

Dies ist ein erster Schritt.

Bund und Länder müssen zusammen dringend eine Einigung finden. Jeder lässt dem anderen den Entscheidungs- Vortritt.

Der Verzicht der Konzerne ist lediglich freiwillig!

Das Verbot in Deutschland bezieht sich auf eine Schutzklausel vor Risiken von 2009. Bei einer erneuten Zulassung würde dieses Verbot aber entfallen... (weitere Informationen)

4. Februar 2015

Bedenklich?

Bislang gibt es, wie in der EU, in der Schweiz ein Verbot für den Anbau von gentechnisch verändertem Raps.

Bei einer Hafenkontrolle in Basel hat man allerdings dort wachsende Pflanzen gefunden. An mehreren Orten in der Umgebung wurde man ebenso fündig. Man vermutet, dass Körner der amerikanischen Sorte beim Umladen "verloren" gingen...

In England und Schottland fand man Verunreinigungen an einem Testfeld.

Derzeit wird geprüft, ob eine neue Technik CRISPR (Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats) oder GMO (Genetically Modified Organism), als Gentechnik eingestuft wird. Dabei könnte "ein Hintertürchen" ein Verbot umgehen.

Gentechnik... ist weiter als man denkt... oder wie es im Spiegel beschrieben wurde "vom Feld in die Welt"...

Deutsches Verbot von Gentechnik?

Die EU hat zum 05. Juli die sogenannte Optout- Regelung eingeführt. Entsprechend kann im Land ein Verbot für einzelne Pflanzen, einzelne Arten oder bestimmte Gen-Manipulationen ausgesprochen werden. Die Entscheidung darf nicht diskriminierend, muss begründet und auf zwingendem Grund erfolgen. Jetzt muss noch geklärt werden, ob der Bund oder die Länder verbieten (dürfen).

Zielführend wäre eine bundesweite Lösung, um einen komplizierten Flickenteppich zu vermeiden. Zumal Pollen nicht vor einer Landesgrenze halt machen! Wichtigste Vorgabe ist das Verbot EU- rechtskonform auszusprechen.

Das österreichische Parlament hat als erstes EU-Land den Weg für Anbauverbote von gentechnisch veränderten Pflanzen bereits per Rahmengesetz freigemacht. Dort ist mann sich bewusst, dass es eine Rechtssicherheit schafft, die mit dem Flickenteppich nicht ereicht werden kann.

Österreich ist wieder einmal mehr Vorreiter, während in Deutschland noch darüber gestritten wird, wie die Optout- Regelung umgesetzt wird. (weitere Informationen)

Ausstieg aus der Gentechnik

90 Prozent der Soja- und Maisfelder in der USA sind gentechnisch verändert.

Nach dem Wall Street Journal gehen einige Bauern in der USA wieder auf gentechnikfreie Waren über. Nach 20 Jahren Erfahrung mit der Gentechnik ist es derzeit attraktiver umzusteigen. 

Wie so häufig ist es nicht die Überzeugung sondern das Geld, dass hier zieht. Die Preise für Soja und Mais fallen stetig, während die gentechnikfreien Produkte einen höheren Preis aufgrund deutlich gestiegener Nachfrage erzielen.

Gentechnik - wirklich ein Fortschritt?

Die Bilanz nach 10 Jahren Gentechnik sieht sehr nüchtern aus.

  • keine höheren Erträge
  • Einsatz immer mehr Gifte
  • erhöhte Anzahl von Resistenzen gegen Unkraut und Schädlinge
  • erhöhte Krankheitsraten

Gewinner sind die Hersteller...

Genmanipulierter Honig ohne Kennzeichnung – nach EU-Kommmission bald auch in Deutschland möglich...

Das nach dem Urteil des Europäischen Gerichthof 2011 Gesetz zur Kennzeichnung von Gentechnik, basiert auf die Einordnung von Pollen als Zutat. Bedauerlicherweise plant nun aber die EU-Kommission nicht mehr als Produkt einzelner „Zutaten“ zu sehen, sondern den Honig als Gesamtes zu betrachten.

Nach Untersuchungen beinhaltet z.B. amerikanischer Honig Verunreinigungen von gentechnisch manipuliertem Soja und nicht zugelassenem Raps.

Gentechnik auch im Käse möglich...

… bei konventionell hergestelltem Käse ist die Kennzeichnung gentechnisch manipulierter Organismen für die Laberzeugung nicht erforderlich!

BIO- Käse wird ohne gentechnisch verändertes Lab hergestellt.

erhöhte Sterberate durch Krebs - französische Rattenstudie zu Gentechnisch verändertem Mais regt zur Diskussion an - ...

Nicht nur die Experten streiten über die Ergebnisse der Studie von Seralini aus dem Jahre 2012.

Entsprechend gibt es Kritik an der Methodik des Versuches und die Art der Veröffentlichung.

Diskussionsstoff liefert sie auf jeden Fall:

  • nach gentechnischem Futter (NK603) starben mehr Ratten an Krebs wie bei konventionellem Futter
  • ebenso verhielt sich die Beigabe von Herbiziden beim Futter (Hier gibt es seit kurzem auch Häufungen beim Sojaanbau in Südamerika)
  • Bisherige Betrachtungen waren lediglich auf 90 Tage begrenzt, diese „Studie“ dauerte zwei Jahre

Dennoch ist dies für die Politik kein Grund für eine Reform des Zulassungsverfahrens oder einer erneuten Überprüfung der Sicherheitsbewertung.

mehr Informationen zur Gentechnik unter

BUND oder BUND-BW

Standortregister des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

bei uns doch nicht... ODER ? DOCH!!!



Flyer BUND Bruhrain 2017

 

♥ ♥ herzlich willkommen ♥ ♥

 

1. März 2017

Nächster Termin

Freies Monatstreffen des BUND Bruhrain

am Mittwoch, 01. März ab 19:00 Uhr

Interessierte sind herzlich willkommen.

Treffen BUNDkinder Bruhrain

Mittwoch, 08. März 17:00 Uhr

9. Dezember 2016

"Das aktuelle Thema"

wussten Sie...,

Aktuell:  Gentechnik

...und Informationen zu:

Aufnahme von Themen gerne per Email

ausgezeichnetes Projekt 2012, 2013 und 2014 UN-Dekade Biologische Vielfalt, MuNa der Deutschen Bundesstiftung Umwelt 2009 , Umweltpreis der Erzdiözese Freiburg 2011 , Ideen Initiative Zukunft von dm und UNESCO, Aggiornamento des Deutschen Katholikentages, Sonderpreis BUND-Ortsgruppe des Jahres Baden Württemberg...

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