Fast jede/r Zweite wirft Grün- und Küchenabfälle in die graue Tonne - auch in Graben-Neudorf?
Laut einer neuen Studie im Landkreis werfen ca. 45% der BürgerInnen ihre Grün- und Küchenabfälle in die graue Tonne. Teilweise werden diese Abfälle auch in der freien Natur entsorgt, letztens Gartenabfälle inkl. heißer Asche im Kammerforst, der einen Feuerwehreinsatz nötig machte um Schlimmeres zu verhüten. Dabei gibt es in Graben und Neudorf kostenlose Annahme von Grünschnitt und Küchenabfälle lassen sich auf ein Minimum reduzieren. Sollten immer mehr ihren "Bio-Müll" in der Grauen Tonne entsorgen, geht das auf Kosten aller, da dann mit der Einführung einer kostenpflichtigen Biotonne zu rechnen ist - die nebenbei auch die Geruchsbelastung deutlich steigern kann.
Müll trennen und noch besser Müll vermeiden - auch "Biomüll" - schont unsere Umwelt und unseren Geldbeutel.
Natur und Umwelt helfen? Nicht nur reden sondern auch zur Tat schreiten?
Bundesweit sind fast 500.000 Mitglieder im BUND. Durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen Sie die Erhaltung und Bewahrung von Natur und den Schutz der Umwelt und des Klimas.
Sie können aber zusätzlich auch Ihre Freizeit sinnvoll nutzen, z.B. durch Pflege von Schutzgebieten und Biotope.
Mit uns geht das! Projektbezogen oder zeitweise oder dauerhaft - auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen!
Schmetterlingszählung in Graben-Neudorf
Die "Abenteuer Faltertage" gibt es auch wieder dieses Jahr. Zahlreiche Aktionen dazu sind vom BUND geplant. Zählen Sie mit! Zählbogen und weitere Infos - auch für "Laien" - im Web: graben-neudorf.bund.net oder http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/abenteuer_faltertage/
Wir suchen dringend Schmetterlingsexperten - bitte melden!
Biologische Vielfalt erhalten
Immer mehr natürlicher Lebensraum wird zerstört. Wenn es um unsere Vorteile geht, sind wir teilweise gegenüber der Natur recht rücksichtslos. Manchmal auch aus Unwissenheit, wie vermutlich bei den Holzlagerplätzen in unserem Landschaftsschutzgebiet Saalbachniederung. Aber auch wissentlich wie bei Abfallentsorgung in der freien Natur.
Da auch spezielle Lebensräume, auf die spezielle Tiere und Pflanzen angewiesen sind, immer seltener wird, müssen Schutzgebiete ausgewiesen und deren Schutzzweck eingehalten werden.
Endlich abschalten!
Wem es nicht egal ist, wie sein Strom erzeugt wird, kann sich für die dringliche Stilllegung der Atomkraftwerke einsetzen. Am So 21.3.10 um 14.00 Uhr findet dazu ein "Anti-Atom-Frühlingsfest" in Neckarwestheim statt. Mehr dazu unter: www.endlich-abschalten.de
Die Störche sind zurück
Hätten die Störche gewusst was sie hier bei uns erwartet, wären sie sicher im wärmeren Süden geblieben. Aber nun sind sie da und hoffen (mit uns) auf baldige wärmere Temperaturen. Da die Futtersuche deutlich erschwert ist, erweitert unser örtlicher BUND-Storchenvater das Nahrungsangebot.
Auch die Störche lieben freie Wiesen- und Ackerflächen wie sie in dem Landschaftsschutzgebiet Saalbachniederung sein sollten. Hier nehmen die Holzlager aber immer mehr zu. Holzlager sind baurechtlich genehmigungsbedürftig. Der Natur-Schutzzweck ist gefährdet. Wir bitten alle "Holzstapler" in der Saalbachniederung, die Stapel baldmöglichst zu entfernen und keine neuen anzulegen. Wenn Sie das Schutzgebiet bis auf die Ebene der Flurstücke mit Luftbild sehen wollen, gehen Sie auf unsere Homepage (Rubrik: Schutzgebiete und Biotope). Die Gemeinde bietet übrigens für eine geringe Gebühr Holzlagerplätze an.
Rücksicht auf die Natur ist auch Rücksicht auf die Umwelt, auf das Klima und nicht zuletzt auf den Menschen!
Der Winter als Kühlschrank
Kühlakkus - wenn vorhanden - lassen sich sehr gut im Freien kühlen und anschließend in den Kühlschrank legen. Wenn mehrere Akkus im Wechsel eingesetzt werden, kann man in einem sehr kalten Winter auf diese Weise viel Strom sparen. Es ist schon irgendwo paradox, Energie für ein warmes Zimmer und zusätzlich Energie für das dann notwendige Kühlen zu investieren.
Alleine Natur und Umwelt schützen ist gut, aber gemeinsam ist besser
Mit uns geht das! Projektbezogen oder zeitweise oder dauerhaft!
Wo und wie wollen Sie sich einbringen?
- Schwerpunkt: Schmetterlingsland Baden-Württemberg, auch in Graben-Neudorf
- Aufbau und Betreuung einer BUND-Kindergruppe
- Führungen zu speziellen Naturthemen (Käfer, Pflanzen, Vögel, ...)
- Referate zu speziellen Umweltthemen (Energie, Klima, Abfall, ...)
- weitere Themen zu Natur und Umwelt
Wir bieten!
- professionelle Unterstützung auch durch Landes- und Bundesverband
- Ausbildungskurse zu speziellen Themen
- Informationsmaterial
- zahlreiche wichtige Kontakte
- engagiertes vielseitiges Team
- kein "Vereinszwang"
- uvm.
Und noch ein Beitrag zum Naturschutz
Unser schönes Landschaftsschutzgebiet Saalbachniederung soll wieder frei von zahlreichen Holzstapeln werden!
Einsatz im Kohlplattenschlag hat sich gelohnt
Die Zusammenarbeit mit FV GNATSCHKO und der JUNA-Inititative als auch die "Werbung" im Vorfeld hat sich auch dieses Mal bewährt. Zahlreiche Helferinnen und Helfer kamen bei idealen Bedingungen zusammen und haben dafür gesorgt, dass selten gewordener Lebensraum wieder hergestellt wurde. Erfreulich war, dass ein Großteil der Teilnehmer Jugendliche und Kinder waren.
Die Störche sind schon da - jetzt kommen die Amphibien
Sobald die Nachttemperatur ca. +5Grad erreichen, muss mit Amphibienwanderung gerechnet werden. Dies kann schon in den nächsten Tagen passieren. Insbesondere die Autofahrer sind dann zu noch mehr Rücksicht aufgerufen - schließlich hat eine Kröte oder ein Frosch keinen Panzer. Der Spöcker Weg wird dann wieder nachts gesperrt. Ein kleiner Umweg sollte der Schutz der Natur jedem wert sein.
Alleine Natur und Umwelt schützen ist gut, aber gemeinsam ist besser.
Mit uns geht das! Projektbezogen oder zeitweise oder dauerhaft!
Kontakt: W.Heißler, Tel. 07255/762394, E-Mail: bund-graben-neudorf@web.de, Web: graben-neudorf.bund.net
Tolle Aktion Im Rahmen der JUNA-Initiative
Am vergangenen Samstag haben unter der Führung des Jugendzentrum-Leiters Rafael Dreher und des BUND mehrere Jugendliche des Jugendzentrums an einer Pflegemaßnahme im Kohlplattenschlag teilgenommen. Eis und Schnee waren kein Hindernis und die Sonne hat die Einblicke ins Gebiet wahrlich noch malerischer gemacht. Für solche Landschaften und "Einsichten" reisen manche "meilenweit".
Holzlager im Landschaftsschutzgebiet Saalbachniederung
Mit Holz heizen ist wieder in. Nachwachsender Rohstoff, CO2-neutral, günstig (wenn Arbeit und Werkzeug nicht gerechnet wird). Nun gibt es aber trotz Holzlagerplätze der Gemeinde immer mehr große Lager auf dem freien Feld, auf der Wiese.
Im Landschaftsschutzgebiet Saalbachniederung nehmen die Holzablagerungen immer mehr zu. Nicht nur, dass das Landschaftsbild darunter leidet. Auch der Schutzzweck dieses Gebietes (u.a. "das Freihalten der offenen Wiesenlandschaft und Feldflur") wird mit solchen Ablagerungen in Frage gestellt. Kommt hinzu, dass solche Ablagerungen baurechtlich zu genehmigen sind.
Wir bitten alle "Holz-Ablagerer" auf Gemarkung Neudorf und Bruchsal entlang des Saalbaches um Prüfung, ob die eventuell ohne Genehmigung abgelagerten Holzstapel bald beseitigt werden können. Auf den Holzlagerplätzen der Gemeinde ist noch Platz und die Gebühren sind mehr symbolisch als finanziell belastend. Die Beseitigung trägt zum Natur- und Klimaschutz bei und freut auch die erholungssuchenden Menschen.
20. Februar – Pflegetag im Naturschutzgebiet Kohlplattenschlag
Liebe JUNA-Interessenten und -Aktive,
liebe BUND-Interessenten und -Aktive aus nah und fern,
liebe Freunde des Naturschutzgebietes Kohlplattenschlag,
es ist mal wieder so weit!
Wir bieten für 8-88jährige: "sportliche Aktivitäten" mit netten Leuten in fantastischer OpenAir-Umgebung!
Naturschutz fördert den Klimaschutz, fördert den sozialen Frieden, fördert das Miteinander von Mensch und Natur!
Effektiver die Zeit verbringen ist kaum möglich!
Am Samstag, den 20. Februar ab 10.00 Uhr findet der große Frühjahr-Pflegetag im Naturschutzgebiet Kohlplattenschlag statt.
Treffpunkt ist am ehemaligen Werkstor des eingezäunten Baggersees.
Anfahrt von Graben aus Richtung Sportplätze, vorbei an Aussiedlerhof Richtung Spöck, über Brücke der B36, durch den Wald und dann sofort auf dem (leider) asphaltierten Weg rechts.
Anfahrtskizze ist zu finden unter:
Mitzubringen (Ausrüstung/Verpflegung):
Falls vorhanden, bitte Werkzeug wie Spaten, Grabgabel, etc. zur Bodenbearbeitung oder Astschere, Handsäge, Kettensäge (aber nur mit voller Sicherheitsmonitur + Berechtigungsschein) zur Gehölzentfernung mitbringen.
Zur "Unterstützung der Arbeit" wird ein Mitnahme-Vesper und Getränke angeboten.
Um 15.00 Uhr ist für alle Helfer ein gemeinsamer Abschluss mit Verpflegung geplant.
Anmeldungen mit ungefährer Anzahl Helfer möglichst melden, damit wir Verpflegung und Einsatz vernünftig organisieren können.
Spontanes Mitmachen natürlich jederzeit trotzdem möglich.
Rückfragen/Anmeldungen an bund-graben-neudorf@web.de oder Tel. 01779630080.
Die Organisation von Fahrgemeinschaften aus Karlsruhe koordiniert gerne die BUND-Regionalgeschäftsstelle.
Waldschadensbericht heißt Waldzustandsbericht
Die Wortwahl ist entscheidend. Aber dem Wald hilft es wenig.
Besonders an Eichen und Buchen haben die Schäden laut Bericht der Bundesregierung vom 22.Januar noch zugenommen. Stickstoffeinträge von Verkehr und Landwirtschaft sind die Hauptursache für den sauren Boden, die neben dem Klima-Wandel den Bäumen richtig Streß machen.
"Der Laubholzanteil sollte massiv erhöht und die biologische Vielfalt der Wälder gestärkt werden. Mehr Vielfalt schützt auch vor der massiven Vermehrung von Insekten wie dem Borkenkäfer" meint nicht nur der BUND.
Wenn hauptsächlich egoistische und materialistische Mentalität den Menschen prägen, verursacht diese neben sozialen Unfrieden auch Natur- und Umweltzerstörung. Wenn z.B. bei erforderlichen Maßnahmen zum Schutz des Waldes zuviel Rücksicht auf "gut gehende" Autobranche und Agrarindustrie genommen wird, leidet der Wald, das Klima, die Natur, die Umwelt und damit auch wieder der Mensch. Die Lobby der Waldbesitzer teilt diese Meinung u.a. natürlich auch aus materiellen Gesichtspunkten (was nicht verboten ist).
Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, was der Egoismus und das Gewinnstreben für den Frieden und die Natur bedeuten - auch im Kleinen, auch in Graben-Neudorf. Beispiele dazu kennen wir alle.
Nochmals zur Wortwahl: Atomkraftwerk - Kernkraftwerk, Nacktscanner - Ganzkörperscanner, Unfrieden - Krieg, Naturfrevel - Eingriff in Natur, Reduzierung der Artenvielfalt - Arten sterben aus, Wegbefestigung - Asphaltierung, usw. Im Ergebnis machen die Begriffe keinen Unterschied.
Alleine ist gut, aber gemeinsam ist besser.
Mit uns geht das! Projektbezogen oder zeitweise oder dauerhaft!
Kontakt: W.Heißler, Tel. 762394, E-Mail: bund-graben-neudorf@web.de, Web: graben-neudorf.bund.net
Im Rahmen der JUNA-Initiative organisiert das Jugendzentrum und der BUND am Sa. 16.1.10 einen Pflegeeinsatz.
Abfahrt ist um 9.45 Uhr beim Juz. Weitere Anmeldungen sind willkommen.
Gebrauchtes Handy für den Naturschutz
Es besteht die Möglichkeit, die nicht mehr gebrauchten Handys und dazugehörige Akkus abzugeben und damit der Natur zu helfen.
Ausführliche Informationen findet man in diesem PDF.
Leise rieselt der Schnee
Schön ist der Schnee für den Betrachter, aber er macht auch Arbeit und Umstände. Es gilt auch hier die Umwelt zu beachten. Privathaushalte sollten grundsätzlich kein Salz auf die Gehwege streuen sondern sollten z.B. Sand, Splitt oder Asche verwenden. Um das Haus nicht "schimmlig" zu heizen, sollten immer wieder per Stosslüftung die Luft in den Räumen ausgetauscht werden. Keinesfalls das Fenster dauerhaft kippen und damit die kostbare Energie verschwenden. Nicht Futterknappheit sondern die Bedrohung ihrer Lebensräume gefährden die Vögel.
Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr 2010 und würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auch in diesem Jahr Umwelt- und Naturschutz machen könnten.
Ist Ihnen bewusst, dass wir alle eine ökologische Verantwortung haben? Im Umgang mit der Natur gibt es - wie sonst auch - Rechte und Pflichten. Wir nehmen uns das Recht, die Umwelt und Natur für unsere Zwecke zu nutzen. Und was ist mit den Rechten der Natur und unseren Pflichten ihr gegenüber? Wer die Natur achtet und ihr hilft, achtet und hilft auch dem Menschen - und umgekehrt. Auch wenn das alles bekannt ist, lohnt es doch, sich das immer wieder mal bewusst zu machen.
Wir wünschen allen Graben-Neudorfer Bürgerinnen und Bürgern ein frohes besinnliches (und klimafreundliches) Weihnachtsfest und einen problemlosen Übergang in das neue Jahr 2010!
Sie wollen endlich aktiv Umwelt-/Naturschutz machen?
Mit uns geht das! Projektbezogen oder zeitweise oder dauerhaft!
Kontakt: W.Heißler, Tel. 01779630080, E-Mail: bund-graben-neudorf@web.de, Web: graben-neudorf.bund.net
Praktischer Naturschutz vor der Haustür
Ab Anfang Januar bieten wir wieder Natur-Rettungs-Schnuppertage gemeinsam mit JUNA im Naturschutzgebiet "Kohlplattenschlag" an. Melden Sie sich jetzt schon an.
Wir Graben-Neudorfer zahlen mit - egal was wir davon halten
Auf der Klimakonferenz in Kopenhagen haben zahlreiche soziale und kirchliche Organisationen Flagge gezeigt. Mit einem ökumenischen Gottesdienst in Kopenhagen für den Klimaschutz und Kirchenglockengeläut am Sonntag, 13.Dez. um 15.00 Uhr überall auf der Welt (wer hat die Kirchenglocken in Graben und Neudorf gehört?) haben auch die Christen gemeinsam ein Zeichen gesetzt.
Immerhin gibt es schon eine „Klimahilfszusage" aller reichen EU-Länder für die „armen Länder“ : die nächsten 3 Jahre je 2,4 Mrd. Euro als Anschubfinanzierung für Umweltprojekte.
Und hier einige weitere Zahlen zum Vergleich, bei denen wir mitzahlen:
- Stuttgart21 (Bahnhof in den Untergrund verlegen) + Neubaustrecke nach Ulm: > 6 Mrd. Euro
- Bundeshaushalt 2010: 325 Mrd Euro (davon z.B. Bundeszuschuss für Bundesagentur für Arbeit 2010: 16 Mrd. Euro)
- Abu Dhabi hilft Dubai mit einer Finanzspritze von ca. 7 Mrd. Euro
Und was ist uns das Klima wert?
Bewusster mit Energie umgehen (Auto, Heizung, Strom) hilft dem Klima und nebenbei auch dem Geldbeutel. Jede/r kann einen persönlichen Beitrag leisten und kein Beitrag ist zu klein (oder zu groß).






